Funktion Röhrenendstufe

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Funktion Röhrenendstufe

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In diesem Artikel geht es um eine einfache Beschreibung der Funktion einer Röhrenendstufe.

Des öfteren habe ich über den „Koppelkondensator“ berichtet und auf die Gefahren hingewiesen, wenn dieser defekt ist. Dabei stand im Mittelpunkt, dass die Anodengleichspannung der Vorstufenröhre vom Gitter 1 der Endstufe fern gehalten werden muss.

In diesem Video geht es nun darum, welchen Einfluss die Vorspannung am Gitter 1 hat und was eigentlich passiert, wenn ein NF-Signal dort ankommt.

Hier noch die Bilder aus dem Video:

Per Mail erhielt ich einen wichtigen Hinweis:


Hallo Steffen. Ich habe zunächst überlegt, ob ich das Folgende als Kommentar zum Video posten sollte.
Aber ich sende es dir lieber als Mail, weil es vielleicht nicht von allgemeinem Interesse ist.
Da hast in diesem Video zweifellos ein wichtiges Thema angesprochen. 
In der Erklärung muss ich leider dennoch über eine Sache “meckern”, die einen Röhren-Anfänger evtl. ganz schön irritieren könnte:
Im vereinfachten Schaltbild hast du die Spannungsversorgung weggelassen, aber dennoch die Ruhe-Spannungswerte eingezeichnet. 
Der Ausgangsübertrager ist ja im realen Gerät so beschaltet, dass der untere Teil der AÜ-Primärwicklung 
als Drossel dient (diese Funktion hatte ich früher auch nicht verstanden) und dort auch die G2-Spannung abgenommen wird.
Wenn man dieses Detail im vereinfachten Schaltbild weglässt, sieht es so aus, als würde der Anodenstrom
durch den AÜ in die falsche Richtung fließen, weil die Spannung an der Anode (Klemme 1) höher ist als am G2 (Klemme 2).


Hallo W.,

danke für deine Mail. 

Das wäre in den Kommentaren auch gut aufgehoben, aber ich danke dir ebenfalls für diese Rücksichtnahme.

Es ist leider immer ein Problem, wenn man versucht, etwas so zu vereinfachen, dass „Otto-Normalverbraucher“ das Ganze noch versteht. Dein Einwand mit dem AÜ ist vollkommen richtig. Das hätte ich trotz Vereinfachung unterbringen können. 

Die Drosselfunktion eines Teils des AÜ dient meines Wissens (auch) zur Brummkompensation. Im Prinzip haben die Entwickler zwei Komponenten in ein Bauteil gepackt. 


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